Über mich

Wer ich bin
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Schweiz, Solothurn

Susanne Ernst
Seit mehr als 30 Jahren arbeite ich mit der Psychology of Vision®, um Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Als Trainerin Level III leite ich Seminare in der deutschsprachigen Region und gebe Einzelsitzungen.

Ich halte das Diplom II in Seitai (Energiearbeit) und leite als Aikidolehrerin 4. Dan eine eigene Schule & Dojo in Solothurn.

Mit meinem Mann lebe ich glücklich in Solothurn. Unsere beiden bereits erwachsenen Söhne studieren Medizin und Forstwirtschaft. Die ganze Familie hat ein starkes, glückliches Familienband.

Chuck Spezzano über Susanne Ernst

„Susanne ist eine weise Lehrerin, welche die Komplexität einfach zu verstehen macht. Sie ist eine Heilerin mit Wärme, Humor, Geborgenheit und Spontaneität. Eine Mystikerin, welche die engelhaften Ebenen öffnet, gleichzeitig aber praktisch bleibt, wenn sie hilft gesegnete Veränderungen hervor zu rufen. Sie ist eine „Mutter der Erde“ mit einem grossen spirituellen Erbe. Sie ist die Art von Lehrerin, die ich wählen würde um von ihr zu lernen.“

 

Susanne auf SOCIAL MEDIA

     

“Lass den Himmel sich auf der Erde widerspiegeln, auf dass die Erde zum Himmel werden möge.”

– Rumi –

AKTUELLES

News

19. Juli 2021 - Streit auflösen

Unerfüllte Bedürfnisse und Erwartungen auf beiden Seiten sind der Grund warum es zum Streit kommt!
Im letzten Newsletter habe ich dir versprochen, näher zu beschreiben, was es braucht um einen Streit aufzulösen.

Folgende Punkte können dir dabei helfen:

  • Erkenne den Streit frühzeitig und realisiere, dass du am Streiten bist.
  • Entscheide dich für das Aufgeben des Streites, auch wenn keine Alternative oder Lösung erkennbar ist. Dies ändert deine Energie in der Situation und macht den Weg frei für neue Erkenntnisse und Lösungen.
  • Treffe keine Lösungsentscheidungen, die nur dir dienen.
  • Erkenne deine Bedürfnisse, die den Streit von deiner Seite aufrechterhalten.
  • Gib dem anderen in Gedanken, in Energie und in Worten das, was du von ihm haben möchtest. In jedem Streit geht es darum: «Wer erfüllt wem seine Bedürfnisse zuerst» Also beginne du.

Weiterführende Schritte Heilung und Auflösung eines Streits:

  • Fühle deine Emotionen. Meistens sind sie alt und kamen schon häufiger in deinem Leben vor.
  • Deine Emotionen sind aus deiner eigenen Lebensgeschichte entstanden. Sie wurden dir nicht von deinem Streitpartner eingepflanzt.
  • Fühle auch die Emotionen des anderen.Vergib und verstehe die Personen aus deiner ursprünglichen Geschichte und anschliessend derjenigen in der aktuellen Situation. Lasse Urteile los.
  • Erkenne die Bedürfnisse der anderen Person im Streit. Typischer Weise sind diese nicht so verschieden von deinen.
  • Gehe auf die Bedürfnisse des anderen ein und gib dein Mitgefühl, deine Gaben, und deine Talente.
  • Bitte den Himmel (das Göttliche) um Hilfe.
  • Mache eine Herzensverbindung mit der anderen Person und entscheide dich für die Wahrheit. Wertschätzung, Anerkennung, Dankbarkeit, Freundschaft und Liebe verbindet.
  • Empfange die Wahrheit und erliege nicht der Versuchung, dass du bestimmst, was wahr ist. Die Lösung, die du dann empfängst, wird so sein, dass es sich für alle Beteiligten gut anfühlt. Du erzeugst eine Win-Win-Situation.

Abkürzend in der Zusammenfassung sind es im Grunde drei Schritte, die einen Streit sofort auflösen:

  • Sich mit der anderen Person verbinden.
  • Verständnis für die Emotionen der anderen Person haben.
  • Anerkennung und Wertschätzung

Ich wünsche dir einen schönen Sommer und streitfreie Beziehungen.
Susanne

11. Juni 2021 - Mit schwierigen Beziehungssituationen umgehen

Auch, wenn es mit der Pandemie besser wird, sind einige von uns immer noch ab und zu mit Quarantäne konfrontiert. Es ist eine Zeit, in der man über längere Zeit auf engstem Raum mit der Familie oder / und dem Partner auskommen muss. Die gleiche Situation erleben wir auch zum Beispiel in den Ferien, in denen man häufig 24 Stunden auf engem Raum miteinander verbringt. Im Alltag kann man immer wieder eine gewisse Distanz kreieren und mit anderem beschäftigt sein, in den Ferien ist das weniger möglich. Im folgenden Video werden die Herausforderungen besprochen.

Eine Konfliktsituation scheint ausweglos, weil wir in unserer Sichtweise und in unseren Emotionen gefangen sind. Diese haben aber ihren Ursprung immer in der Vergangenheit. Sie sind also nicht da, weil die Familie oder der Partner gerade schwierig ist. Sondern hier kannst du dich fragen:

– Wann habe ich mich schon einmal so gefühlt?
– Wem habe ich nicht vergeben?

Die Antworten geben dir Hinweise darauf, was du alternativ heute für damals tun könntest, damit du und alle Beteiligten sich gut fühlen.

Im nächsten Newsletter erkläre ich detaillierter darüber, wie du einen Streit auflösen kannst.

Sei herzlich gegrüsst
Susanne

Neu und wichtig: Das Seminar Innere Freiheit vom 18.- 20. Juni findet nicht wie vorgesehen in Wien statt, sondern im Grünen in der Nähe von Graz (ca. 40 Minuten entfernt, in der Oststeiermark). Also Wien goes Steiermark!

17. Mai 2021 - Freunde helfen Freunden

Das ist der Leitgedanke von allen meinen offenen Abendseminaren.
Warum kurze Abendseminare:

  • Die Abendseminare helfen dabei, bestimmte Ereignisse im Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten, den Fokus neu zu setzen und wieder mit neuer Motivation dem gewohnten Alltag entgegenzutreten.
  • Es ist auch eine ideale Möglichkeit, in die Methode und Arbeitsweise der Psychology of Vision® hinein zu schnuppern und damit vertrauter zu werden, bevor man sich für ein Wochenendseminar entscheidet.
  • Die Abendseminare eignen sich auch dazu, um nach einem Seminar „am Ball“ zu bleiben, Prozesse abzuschliessen oder offene Fragen anzubringen.
  • Ich biete zweimal pro Monat ein Online Abendseminar an, um ohne Reiseaufwand, bequem vom eigenen Sofa aus teilnehmen zu können.
  • Zum Abendseminar in Zürich kommen wir physisch zusammen (wenn die Corona-Regeln es erlauben) und es hat dadurch eine persönliche Energie, die zum Beispiel Aufstellungen vor Ort möglich machen.

Themenbeispiele, die aus unserem Alltag kommen:

  • Was tun, wenn der Partner nervt
  • Schwierigkeiten in der Beziehung
  • Stress und Burnout im Job
  • Unsicherer Arbeitsplatz oder Arbeitslosigkeit
  • Körperliche Beschwerden und Krankheit
  • Trauern beim Tod eines Angehörigen
  • Und vieles mehr…

Ziele des Abends können sein:

  • Neue Motivation und Schwung zu gewinnen
  • Neue Sichtweisen für neue Wege zu öffnen
  • Neue Ebene der Intimität in der Beziehung zu erreichen
  • Bessere Beziehung mit den Mitarbeitenden und/oder mit der Chef*in
  • Entspannter im Körper zu sein
  • Neue Freunde kennenzulernen


Freundschaft ist eine der schönsten Dinge in unserem Leben. Diese Verbindung ist stark und auch wenn dem anderen Fehler passieren, können wir darüber hinwegsehen. Weil wir entscheiden, dass die Freundschaft wichtiger ist, als unsere Urteile und unser Verletzt-sein. Dadurch vertieft sich die Freundschaft und wird eine starke Form der Liebe.
Alles, was wir unseren Freunden geben, geben wir uns auch selbst. Deshalb sind sie uns so kostbar, da das Geben immer auch ein gleichzeitiges Empfangen ist und somit keine Aufopferung. Freundschaft hält uns weich und dennoch stark im Herzen. Ohne Freunde würden wir hart und bitter. Ganz natürlich bewirken sie mit ihrer Freundschaft, dass wir nicht vergessen, wer wir sind, und damit auch ein Freund uns selbst sind.

Heute ist ein guter Moment dein eigener bester Freund zu werden und mit offenem Herzen eine hilfreiche Hand bereit zu haben für seine Freunde.
Ich arbeite gerne mit Freunden
Ein besonders schönes Geschenk für mich ist, dass ich mit meinen Freund*innen arbeite und dabei so viel Spass haben kann. Sei es beim Organisieren meiner Seminare, beim Leiten von Kleingruppen, bei Social-Media Projekten oder bei der umfangreicher gewordenen Administration – sie sind für mich unverzichtbar geworden. Es ist eine Freude, wie wir uns gegenseitig zur Seite stehen und so viel Vertrauen unter uns entstanden ist. Der Status, das Geschlecht, die Ausbildung, die Nationalität spielen keine Rolle. Denn es macht gemeinsam viel mehr Spass, der sich dann auf die Seminare ausdehnt. Somit kann jede/r Teilnehmer*in mit Leichtigkeit zu einem weiteren Freund werden und Unterstützung empfangen und geben.

Wenn du Fragen hast, kannst du mir schreiben: susanne@susanne-ernst.ch
Ich bin gerne für dich da. Herzlich willkommen!

19. April 2021 - Sich richtig gut fühlen

Der Frühling drückt die ersten Blätter aus den Knospen und die längeren Tage lassen uns das Sonnenlicht länger genießen. Die Sehnsucht uns richtig gut zu fühlen scheint angeboren. Wir suchen fortwährend einen Zustand des Wohlgefühls. Wir machen im Laufe unseres Lebens Erfahrungen und versuchen die schönen davon zu wiederholen. Wir sind dadurch sehr offen für Werbung in irgendwelcher Weise. Egal, ob es ein Shampoo oder ein Käse ist, sie verspricht uns, dass wir mit diesem Produkt glücklicher werden. Ähnlich wird uns mit Gesundheitsprodukten, Ernährung und Medizin Gesundheit, Wohlbefinden und Glück versprochen.

Nur etwas haben wir vergessen, nämlich dass wir keine Maschinen sind. Wenn es uns nicht so gut geht, kann man nicht einfach ein anderes Shampoo gebrauchen und alles ist gut. Auch in der Medizin sucht man nach der Ursache, um das Problem an der Wurzel zu packen. Doch restlos kann niemand erklären, warum das eine beim einen wirkt und beim anderen nicht so gut.

Jeder von uns hat offenbar seine Herausforderungen in diesem Leben gewählt und diese haben mit unserem Wesen, unserer Bestimmung und den Lebenslektionen, die wir lernen wollen, zu tun. Jede überstandene Schwierigkeit mit Happy End gibt uns neue Fähigkeiten, Gaben, Talente und Selbstvertrauen. Das heißt, wenn wir es geschafft haben und das glückliche Resultat empfangen und genießen können, wird ein zukünftiges ähnliches Problem nicht mehr so eine große Sache. Gutes empfangen und genießen können wir vor allem mit Selbstliebe. Liebe dehnt sich immer aus und berührt alle um uns herum und kommt auch wieder zu uns zurück. Unser Wohlbefinden steigert sich bis zu dem Punkt, zu dem wir das Glück aushalten. Dann lassen wir häufig unser Ego wieder zu Wort kommen.  Zum Beispiel kommt mir in den Sinn, was ich noch alles nicht geschafft habe. Und wenn ich auch meine Ziele erreicht habe, setze ich die Latte einfach etwas höher, um mich schlecht, schuldig und ungenügend zu fühlen. Wir sind es mehr gewohnt in Schwierigkeiten als vollkommenen glücklich zu sein.

Sich richtig gut fühlen hat auch immer mit Verbundenheit zu tun. Wenn wir die „wahre Liebe“ gefunden haben, sind wir verliebt und glücklich. Es ist ein Zustand, in dem wir uns ganz und gar hingeben und dadurch so viel empfangen. Warum wir so selig sind, ist nicht, weil wir nur etwas von außen bekommen, sondern wir geben und empfangen dadurch.

Wir sind in unserem Herzen und können mehr fühlen. Wenn unser Herz mit Liebe mehr und mehr aufgeht, können wir manchmal auch andere Emotionen wie Schmerz oder Trauer fühlen. Wir können alle unsere Gefühle intensiver wahrnehmen und lassen sie kommen und gehen. Wir laden den Himmel, das Göttliche oder das höhere Selbst ein, um die negativen Emotionen mit der Liebe zu transformieren lassen. Dann kommen wir wieder in unser Glücksgefühl und sind wieder im Fluss. Das Aushalten von es sooo gut zu haben ist nicht immer so einfach, denn es hat nichts mit Festhalten zu tun. Festhalten bewirkt paradoxerweise Verlust. Am besten geht das Aushalten von Glück und Liebe, wenn wir alles mit unserem Umfeld teilen und an alle in diesem weitergeben. Dadurch werden nicht nur wir, sondern alle beglückt, weil diese Energie einfach unwiderstehlich ist. Glücklich sein, Freude, Liebe sind ansteckender als ein Virus.

Die Frage ist nur, wie viel Glückseligkeit, Glücklich-Sein und Liebe können wir aushalten, bevor wir wieder etwas anderes wichtiger machen? Richten wir hier unseren Geist aus und halten mutig unbändiges Glücklich-Sein aus. Wir können das! Nur unser Ego möchte, dass wir uns so bald wie möglich wieder schlecht und sogenannt „normal“ fühlen, oder es will uns weiß machen, dass das Glück mit der Situation im Außen etwas zu tun hat. Diese negativen Gedanken und Emotionen verdecken das Unvergängliche, wie die Liebe und lassen uns glauben, dass sie unerreichbar ist. Im „Joining“, im sich emotional mit jemandem Verbinden ist es leichter durch negative, emotionale Schichten zu gehen und sie gemeinsam zu transformieren.

Denn wenn die horizontale Verbindung da ist, gesellt sich die vertikale dazu und wir können im „7. Himmel“ schweben. Meiner Meinung nach ist das unsere wahre Bestimmung.

Habt einen glücklichen Monat.
Alles Liebe
Susanne

Besonderes: Ich bin überglücklich, dass diese Woche vom Bundesrat weitere Lockerungen erlaubt wurden. So kann unsere Premiere „Ein Zusammenkommen mit der Kraft der Pferde“ stattfinden. Verpasse die Gelegenheit nicht, es hat noch ein paar wenige Plätze.

30. Oktober 2020 - Eifersucht

„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“
Meiner Meinung nach ist Eifersucht eines unserer schlimmsten Gefühle. Was es so heftig macht, ist, dass es ein Cocktail von verschiedenen negativen Emotionen wie Benachteiligung, Wertlosigkeit, Betrug, Verlustangst, Schmerz, Schuld und Scham, usw. ist. Eifersucht kann zu paranoiden Zuständen führen und unsere Gedanken völlig besetzen. Schlimm ist, wenn jemand auf uns eifersüchtig ist. Noch schlimmer ist es, wenn wir selbst eifersüchtig sind. Manchmal scheint es, dass alle anderen es besser haben als wir. So, wie das Gras jenseits des Zaunes auch immer grüner ist. Das enorme Leiden dieses Zustandes hat Auswirkungen, die nicht nur desaströs für uns selbst sind, sondern auch unsere Beziehungen zerstören.
Wie entsteht die Dynamik? Zuerst vergleichen wir uns oft mit andern. Da wir das Zentrum unserer Erlebniswelt sind, beziehen wir unsere Wahrnehmung vor allem auf uns selbst.
Es ist eine Ego-Falle und entsteht in unseren Beziehungen oder aus einem Ereignis in unserer Kindheit. Wir möchten speziell sein. Andere erfüllen unsere Erwartungen und Bedürfnisse nicht, an denen wir dann auch noch festhalten. Daraus entstehen viel Schmerz, Hilflosigkeit und Enttäuschung. Wir fühlen uns als Opfer. Um das nicht mehr fühlen zu müssen, spalten wir diese Gefühle ab und dissoziieren.

In der Partnerschaft fühlt einer der Partner die Eifersucht stärker. Die Eifersucht beider Partner zusammen ergibt erst das Ausmass an Eifersucht, das wir tatsächlich in uns haben. Fühlt und lebt der Partner die Eifersucht, geht es darum, Bestätigung für seine Liebe zu geben.

  • Gib dich ganz in die Beziehung ein. Da Eifersucht auch ein Ausdruck dafür sein kann, dass wir nicht ganz Ja zu unserem Partner sagen.
  • Übernimm Verantwortung für deine Gefühle, Erwartungen und Bedürfnisse.
    Integriere die Eifersucht und die Dissoziation.
  • Übergib deinen Partner dem Himmel, denn es ist deine Wahrnehmung, die eingefärbt ist vom Ego und nicht von der Liebe.
  • Erkenne, dass wir immer dann ein Problem haben, wenn wir drauf und dran sind, in eine neue Ebene von Intimität und Grösse hineinzuwachsen.
  • Liebe dein Kleinkind-Selbst, das sich für diese Wahrnehmung entschieden hat. Wir haben alle Erlebnisse, durch diese wir uns verständlicherweise für Eifersucht entschieden haben. Diese Entscheidung können wir aber nun ablegen, indem wir unser Verständnis, Geborgenheit und Liebe uns selbst geben – heute für damals.
  • Empfange, was verloren geglaubt und die Grösse, die dadurch entsteht.
  • Teile dies in Liebe mit deinem Partner und entscheide dich für Ebenbürtigkeit.

Mögen wir in dieser Zeit der grossen Unsicherheit und Veränderungen mehr in Ebenbürtigkeit zusammenstehen, einander unterstützen und lieben.
Alles Liebe
Susanne

17. April 2020 - Ich öffne mich für die himmlische Lektion

Ich öffne mich für die himmlische Lektion

Die Corona Pandemie Krise hat uns zur körperlichen Distanz gezwungen. Durch die angeordneten Massnahmen ist unser Alltag nicht mehr so durch getaktet. Mit oder ohne Arbeit – viele von uns müssen zu Hause bleiben. Veranstaltungen sind abgesagt und viele Betriebe und Läden sind geschlossen. Manch einer verdient nichts mehr und vieles ist nicht mehr selbstverständlich. Nach einer Zeit der Fassungslosigkeit und existenzieller Ängste beginnen wir bewusster zu leben. Wir wollen uns nicht getrennt fühlen und verbinden uns über andere Kommunikationskanäle. Wir kümmern uns mehr um unsere Familie, Freunde und Nachbarn als zuvor. Wir hören mehr zu und Verbindungen werden neu gestärkt.

Wir kommen in die Ruhe und manches, das in unserer früheren Hektik wichtig war, fällt weg oder verliert an Wert. Während des Shut-Down spazieren wir voller Wertschätzung durch die Wälder und beobachten die rückkehrende Natur, wie auch die Delphine um Venedig. Trotz radikalen Einschränkungen entsteht viel Solidarität, Kreativität, Menschlichkeit und erstaunlich viel Humor.

Die Krise wird irgendwann vorbei sein und wir und die Welt werden nicht mehr dieselben sein. Wir haben unsere Prioritäten massiv verschoben und werden eine Veränderung unserer Werte erlebt haben. Durch Zusammenstehen werden wir gesundheitlich und wirtschaftlich überleben.

Wir haben unser Herz geöffnet und sind bewusster geworden. Das einmal Erlernte und Geöffnete ist nicht mehr so leicht zu verschliessen und zu vergessen. Für diese Bewusstseinserweiterung und göttliche Lektion haben wir uns geöffnet. Wir wurden zu einer ungewöhnlichen Gesundung gezwungen, die wir nie von uns aus so gewählt hätten. Oder haben wir das doch? Hat unser kollektives Unterbewusstes nicht genau das gewollt? Denn wir wissen, dass alles mit allem verbunden ist. Es ist eine grosse Lektion im Akzeptieren und dem sich Ergeben in das, was ist. Dadurch ist es auch eine Lektion darin, unser unabhängiges Streben alles zu kontrollieren loszulassen und uns mit unserem Herzen, also uns mit Liebe zu verbinden. Denn jede Verbundenheit mit einem anderen Menschen oder mit dem «Aussen» spiegelt eine Verbundenheit im «Innen» und macht unser Leben glücklicher. Die Liebe ist das einzige, was unserem Leben Sinn gibt.

Es ist nicht nur eine leichte Lektion. Also lasst uns gegenseitig dabei helfen. Seien wir nicht zu scheu um uns gegenseitig um Hilfe zu bitten – «Freunde helfen Freunden».

Von Herzen in Freundschaft verbunden

Susanne Ernst

4. Januar 2020 - Bedingungsloses Geben

Weihnachtszeit ist das Fest der Liebe, der Verbundenheit und der Geschenke, aber für manche von uns eher ein Organisations- und Einkaufs-Marathon oder -Alptraum. Vor allem, wenn wir all unseren Lieben etwas geben wollen, weil man das halt so tut.

Meiner Mutter verdanke ich, dass diese Zeit für mich anders ist. Es machte mir sehr viel Spass beim Weihnachtskekse essen mit ihr zu besprechen, welches Geschenk wir wem machen könnten. Damals haben wir viele Geschenke selbst gebastelt, was ich liebte. Stolz habe ich dann bei erleuchteten Kerzen am Tannenbaum meine Geschenke jedem überreicht. Es war vor allem der Moment des Überreichens, in dem mein Herz so aufging. Ob der andere das Geschenk dann so toll fand oder nicht, war für mich nicht mehr so wichtig. Natürlich war das Geschenke-Auspacken auch immer ganz wichtig und toll. Es war jedoch die besondere Verbundenheit unter uns, die durch das Schenken entstand, die mich sehr berührte und auch freute.

Wenn die einzige Wahrheit im Universum die Liebe ist, ist sie auch bedingungslos, sonst wäre es nicht Liebe. Aber wir sind früh in unserem Leben zur Überzeugung gekommen, dass wir nicht total liebenswert sind. Daher haben wir Mühe uns ganz und gar zu geben und andere bedingungslos zu lieben. Diese Fähigkeit haben wir aber nicht verloren, denn wir können uns dazu motivieren. Weihnachten ist so eine Zeit, in der wir das wieder üben könnten. Wenn wir bedingungslos und von Herzen geben, empfangen wir automatisch und das ist nicht nur wunderschön, sondern macht uns glücklich.

Bei mir hat sich einiges getan in den letzten Monaten. Das Jahr des Empfangens (Motto meines letztjährigen Jahreskurses) hat sich bewahrheitet. Einen Teil meiner Geschenke habe ich schon ausgepackt.

So habe ich seit kurzem einen superschönen “visuellen Auftritt” für meine Arbeit als Trainerin & Coach. Meine Hamburger Promotorin, Sybs Bauer, hauptberuflich Designerin, verbindet das Verständnis der PoV-Arbeit einfach genial mit ihrem ästhetischen Auge und ihrem ganzheitlichen Ansatz. Sie hat es ermöglicht, dass zukünftig alle meine Promotor*innen Vorlagen für die Gestaltung meiner Seminare haben, welche eigene Vorlieben im Rahmen meines Corporate Designs ermöglichen. Ich danke Sybs von ganzem Herzen. (https://designkunst.com/referenzen/susanne-ernst/)

Ich bin für Euch alle sehr dankbar, denn ich durfte viele schöne, berührende und inspirierende Momente mit Euch erleben.

Kommt gut ins neue Jahr. Ich freue mich, Euch bald wieder zu sehen.

Susanne

“Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit zu haben.``

– Chuck Spezzano –

PORTFOLIO

Angebot
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Psychology of Vision

Die Psychology of Vision ® (PoV) oder auch Psychologie der Vision, gegründet und entwickelt von Dr. Chuck und Lency Spezzano, basiert auf transformativen psychologischen Grundsätzen und einer Spiritualität, die nicht an eine bestimmte Glaubensrichtung oder Religion gebunden ist. Das Modell ist mit praktischen Werkzeugen und Techniken ausgestattet, die im Laufe von über 40 Jahren in Workshops entstanden sind. PoV bietet einen völlig anderen Zugang an, unser Leben zu leben, indem wir es auf die Grundwerte Liebe, Vergebung, Gnade, Verbindung, Freundschaft, Gemeinschaft, Gleichheit und Gegenseitigkeit aufbauen.
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Seitai

Seitai ist japanisch und bedeutet soviel wie ‚der wohlgestimmte Körper‘. Es ist eine spontane Bewegungsform, die unseren Körper für Ki (Urenergie) sensibilisiert.

Der Begründer von Setai, Noguchi Sensei, definierte Gesundheit in ihrem tiefsten Sinne als „Leben aus der Fülle“. Und wenn wir an Fülle denken, stellen wir uns ein Leben voller Bewegung, Kreativität, Energie und Freude vor.

„Gesundheit bedeutet, das Leben in seiner ganzen Fülle zu leben.“
Haruchika Noguchi, Begründer Seitai

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Aikido

Aikido ist die friedliche Kunst des Nicht-Kämpfens. Anstelle von Kraft und Aggressivität werden im Aikido Gelassenheit, Sensibilität und Koordinationsvermögen geschult. Statt um Konkurrenz geht es im Aikido um ein ‚Miteinander’. Aikido modelliert non-kompetitiven Erfolg in Konfliktsituationen und im Alltag.

2003 gründete ich die Aikido Schule Tenchi Kan in Solothurn. Ich bin bestrebt, die dem Aikido zu Grunde liegende Tradition und Philosophie weiterzugeben und ein ganzheitliches Aikido nach den Lehren des Begründers Ueshiba Morihei zu unterrichten.

“Erst wenn wir die Dinge in der Welt erkennen wie sie sind, müssen wir nicht sie, sondern uns ändern.”

– Erhard Planck –

“Jedes Mal, wenn du mit geöffnetem Herzen an jemanden denkst, selbst wenn es nur für kurze Augenblicke ist, wird derjenige aufblühen und aufleben.”

– Lency Spezzano –

COACHING

Angebot

COACHING

PERSÖNLICH | INDIVIDUELL

Einzel – oder Paarsitzungen nach den Methoden der Psychology of Vision® bieten die Gelegenheit, gezielt auf individuelle Probleme oder Herausforderungen einzugehen.

Sie ermöglichen ein Verstehen der bestimmenden Lebensmuster und unterstützen mit praktischen, transformativen Werkzeugen das glückliche und erfolgreiche Leben in Familie und Beruf.

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“Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.``

– Aristoteles –

REFERENZEN

Teilnehmerstimmen

“Liebe hält die Zeit an und lässt die Ewigkeit beginnen.``

– Chuck Spezzano –