ANGEBOT

über meine Arbeit
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Psychology of Vision

Die Psychology of Vision ® (PoV) oder auch Psychologie der Vision, gegründet und entwickelt von Dr. Chuck und Lency Spezzano, basiert auf transformativen psychologischen Grundsätzen und einer Spiritualität, die nicht an eine bestimmte Glaubensrichtung oder Religion gebunden ist. Das Modell ist mit praktischen Werkzeugen und Techniken ausgestattet, die im Laufe von über 40 Jahren in Workshops entstanden sind. PoV bietet einen völlig anderen Zugang an, unser Leben zu leben, indem wir es auf die Grundwerte Liebe, Vergebung, Gnade, Verbindung, Freundschaft, Gemeinschaft, Gleichheit und Gegenseitigkeit aufbauen.
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Seitai

Seitai ist japanisch und bedeutet soviel wie ‚der wohlgestimmte Körper‘. Es ist eine spontane Bewegungsform, die unseren Körper für Ki (Urenergie) sensibilisiert.

Der Begründer von Setai, Noguchi Sensei, definierte Gesundheit in ihrem tiefsten Sinne als „Leben aus der Fülle“. Und wenn wir an Fülle denken, stellen wir uns ein Leben voller Bewegung, Kreativität, Energie und Freude vor.

„Gesundheit bedeutet, das Leben in seiner ganzen Fülle zu leben.“
Haruchika Noguchi, Begründer Seitai

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Aikido

Aikido ist die friedliche Kunst des Nicht-Kämpfens. Anstelle von Kraft und Aggressivität werden im Aikido Gelassenheit, Sensibilität und Koordinationsvermögen geschult. Statt um Konkurrenz geht es im Aikido um ein ‚Miteinander’. Aikido modelliert non-kompetitiven Erfolg in Konfliktsituationen und im Alltag.

2003 gründete ich die Aikido Schule Tenchi Kan in Solothurn. Ich bin bestrebt, die dem Aikido zu Grunde liegende Tradition und Philosophie weiterzugeben und ein ganzheitliches Aikido nach den Lehren des Begründers Ueshiba Morihei zu unterrichten.

“Lass den Himmel sich auf der Erde widerspiegeln, auf dass die Erde zum Himmel werden möge.”

– Rumi –

“Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit zu haben.``

– Chuck Spezzano –

AKTUELLES

News

3. November 2022 - Ein Jahr im Liebesrausch auch für dich!

Ein Jahr im Liebesrausch auch für dich!
Alexandra, Veranstalterin von Susannes Jahreskurses, erzählt:
«Wenn wir den Jahreskurs planen, ist das immer eine besondere Zeit. Susanne und ich verbinden uns und stimmen uns auf das nächste Jahr ein, um Titel und Text zu entwerfen. Wir fühlen hinein, was für uns und die Welt ansteht, was es braucht, um weiterzugehen.
Es hat einen Moment so ausgesehen, als hätten wir das Virus im Griff und könnten zu unserem Alltag zurückkehren. Doch nun scheint es schlimmer als vorher. Der Virus ist immer noch da und bringt auch langfristige Beeinträchtigungen mit sich. Der Sommer hat die Klimaänderung für alle spürbar gemacht und wir fragen uns, ob wir betroffen sind, wenn es im nahen Krieg zum Einsatz von Nuklearwaffen kommt. Wie begegnet man angemessen diesem Ansturm von Negativem im Aussen?
Wir haben uns voll für die Liebe entschieden, was der Titel des Jahreskurses 2023, EIN JAHR IM LIEBESRAUSCH, zum Ausdruck bringen soll. Nun hat dieser Titel bei einigen den Prozess bereits angestossen, bevor das Jahr losgeht.

Wir erhielten Kommentare wie

  • Funktioniere ich noch im Liebesrausch?
  • Klingt nach Kontrolle verlieren, oder noch schlimmer, nach Sucht oder Abhängigkeit.
  • Fühlt sich überwältigend an. Ich bekomme das Bild eines stürmischen Flusses, der mich einfach fortreisst.

Wie fühlt sich der Titel für dich an?

Scheint, als wenn so viel Liebe unsere Kontrolle bedrohen könnte. Aber wenn wir ehrlich mit uns sind: Was genau haben wir im Griff in unserem Leben? Sicher nicht Putin und wohl auch nicht das Wetter. Sind diese Ängste, die da zum Ausdruck kommen, nicht bereits da?
Wenn man den News folgt, kann es einem leicht den Boden unter den Füssen wegreissen und dann stellen wir uns Fragen wie: Wird das auch wieder mal besser? Wie soll das gehen? Wie gehe ich damit um?
Und zack, als nächstes haben wir konkrete Ideen, wie das gehen kann: Ich lese die Zeitung einfach nicht mehr. Ich konzentriere mich auf meine eigenen Probleme. Ich spende für die armen Ukrainer.
Was uns zu überwältigen droht, ist nicht die Weltsituation, sondern unsere Gefühle darüber: Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Sinnlosigkeit.

Das Gute an der Sache ist:

  1. WIR entscheiden uns für diese Emotionen. Also können wir uns auch anders entscheiden.
    Das heisst nicht, dass wir ignorieren sollen, was hochkommen will.
  2. Du bist nicht allein! Gemeinsam können wir mit den Emotionen umgehen.

Anstatt oberflächlich in den Emotionen zu schwimmen, können wir kurz eintauchen, fühlen, anerkennen, dass das unsere Gefühle sind. Danach haben wir die Möglichkeit uns umzuentscheiden, für die Wahrheit, für die Liebe. Das ist die Macht unseres Bewusstseins. Liebe ist die stärkste Kraft im Universum. Liebe ist das Einzige, was Sinn macht, und Sinn gibt.
Wir üben in Seminaren der Psychology of Vision® immer wieder, mit unseren Gefühlen in Kontakt zu kommen, loszulassen, zu vergeben, uns zu verbinden. Als Kinder haben wir leider eher gelernt Gefühle zu unterdrücken, bis es nicht mehr geht und sie uns dann zu überschwemmen drohten. Wir haben uns Ego-Strategien zugelegt, die nicht funktionieren.
Susanne und ich haben die Ausrichtung für das nächste Jahr so gewählt: Hingabe an die Liebe, an die Selbstliebe, an die Liebe zu anderen, an die Liebe zur Natur, an die Liebe für die Welt. Liebe füllt uns mit einem Glücksgefühl, das und fliegen lässt. Dafür reissen wir unser Herz ganz auf und lassen uns auf Liebe ein. Wir gehen mutig den Weg der Liebe. Wir wollen ein Jahr im Liebesrausch erleben, weil nur die Liebe ‘funktioniert’.»

Entscheide dich heute für ein Jahr im Liebesrausch und lass uns zusammen entdecken, wieviel wir in Liebe verwandeln können und das gemeinsam feiern!

18. September 2022 - Persönliches Sommermärchen für einen warmen September

Es war zum Greifen nah: Ein neuer Schritt in meiner Beziehung stand an. Ich konnte es genau spüren, es ging um die nächste Ebene in der Partnerschaft mit meinem Mann.

Ziel
Kennst du das auch? Es läuft eigentlich alles gut, alles ist friedlich und ruhig. Zu ruhig! Du weißt nicht was kommt, aber du kannst spüren es ist Zeit für den nächsten Schritt.

So ging es mir in diesem Sommer bevor ich zum Seminar von Chuck Spezzano fuhr. Ich dachte wunderbar, ich habe ein Ziel: eine neue Ebene in der Beziehung. Ich dachte, dass der Schritt auf eine neue Ebene nicht ganz einfach sein wird.

Neuigkeit
Das Seminar war wundervoll und sehr inspirierend. Am dritten Seminartag kam dann die Nachricht. Mein Mann hatte sich bei der Landung mit seinem Paraglider den Fuss gebrochen. Zum Glück hatte mein ältester Sohn Zeit meinen Mann bis zur Operation zu betreuen. So blieb ich, mit dem Einverständnis meines Mannes bis zum Ende im Seminar. Es war ein perfektes Timing, den sobald ich nach Hause kam, kam auch mein Mann vom Krankenhaus zurück.

Neue Ebene, neues Glück?
Waren wir hier auf einer neuen Ebene von Beziehung gelandet? So hatte ich es mir nicht vorgestellt. Diese neue Ebene forderte von mir viel Hingabe. An Krücken und mit Gips konnte er wirklich nicht viel tun. Sechs Wochen war es ihm nicht erlaubt seinen Fuss zu belasten. Das hiess für mich ganz klar, dass ich diesen Sommer vor allem für meinen Mann und alles andere da war. Kochen, waschen, putzen, Wunde verbinden… ich war für den sogenannten Rundumservice zuständig.

Ich hatte die Wahl. Sollte ich mich nun beschweren oder will ich mit Liebe alles über diese neue Ebene lernen. Ich entschied mich für das Zweite. Ich war erstaunt, wie gut es lief. Ich hatte sogar Spass, einen kühlen Sitzplatz im Garten einzurichten und mit ihm eine Woche in die Berge in unsere Ferienwohnung zu fahren. Mein Mann hielt die sechs Wochen durch, ohne sich einmal zu beschweren. Die ganze Zeit liegen, lesen, fernsehen ist zwar eine Weile nett, aber sechs Wochen sind lang. Ich weiss nicht, ob ich die Geduld gehabt hätte. Er war so liebenswert, dankbar und aufmerksam. Ich war verliebt.

Wir genossen beide die neue Ebene der Intimität.

Zurück in der Normalität ohne Gips und Krücken, teilen wir nun unsere Hausarbeit wieder. Doch die neue, süsse Nähe in unserer Beziehung ist geblieben.

Ich hoffe ich konnte dich mit meinem Sommermärchen inspirieren. Wenn du Unterstützung bei deinem Sommermärchen braucht, bin ich für dich da.

12. Juli 2022 - In allen Beziehungen ist wahres Geben und Aufopferung eine Gratwanderung

Aufopferung ist kein Akt der Liebe!
Wenn wir in einer Situation nicht erfolgreich sind, ist das oft ein Hinweis darauf, dass wir in Fusion sind. Fusion ist eine unechte Verbindung und verleitet uns dazu, in Aktivismus zu verfallen. Wir werden dazu verleitet etwas zu tun, machen es aber nicht aus Liebe, sondern wir opfern uns auf.

Aufopferung ist wahrlich kein Akt der Liebe, denn dabei geht es immer nur um unsere Bedürfnisse. Wir wollen besser dastehen als der andere. Wir wollen etwas vom anderen. Diese Dynamiken sind oft sehr versteckt.

Woran können wir also erkennen, dass wir in Aufopferung sind? 

  • Einerseits an einer negativen Reaktion des anderen. Obwohl wir etwas “Gutes” getan haben, waren wir nicht mit unserem Herzen und dem anderen verbunden. Auf einer unterbewussten Ebene geben wir etwas, um etwas vom anderen zu erhalten. Oder anders gesagt: das richtige tun aus dem falschen Grund.
  • Andererseits merken wir auch an uns, wenn wir unwahr geben. Wir fühlen uns nicht gut, wenn wir Dinge für andere in Aufopferung tun. Nur wenn wir wahrhaft oder von Herzen geben, können wir auch empfangen.

Ein einfaches und klassisches Beispiel für Aufopferung
Der Teenager zu Hause trägt Essen ins eigene Zimmer, aber das Geschirr findet kaum mehr den Weg zurück in die Küche. Obwohl Mama schon mehrfach erklärt hat, dass es unhygienisch ist, stinkt und das Geschirr gebraucht wird, ändert sich nichts. Der Teenager ignoriert Bitten, Mahnungen und sogar lautstarke Reklamationen.

Welche Wahl habe ich nun als Mama, wenn ich wieder einmal ins Zimmer vom Teenager gehe und das schmutzige Geschirr mit Essensresten erspähe?

Variante A: Ich nerve mich und räume es selbst weg. Innerlich fluche ich und denke, er wird sich nie ändern. Ich opfere mich auf und fühle mich schlecht. Die Beziehung mit dem Teenager ist getrübt, weil der nicht macht, was ich erwarte.

Variante B: Ich nerve mich und lasse das Geschirr stehen. Der Teenager muss das lernen, sicher mache ich das jetzt nicht! Auch jetzt leide ich und das Geschirr steht im wahrsten Sinne zwischen mir und dem Teenager.

Variante C: Ich lasse mein Bedürfnis nach einem gut erzogenen Teenager los, ich mache die Beziehung wichtiger. Ich entscheide mich, das Geschirr wegzutragen, weil mir Hygiene wichtig ist. Ich vertraue darauf, dass der Teenager früher oder später selbst in die Gänge kommen wird. Ich fühle mich gut und verbunden mit dem Kind.

Wer aus erziehungstechnischen Gründen Vorbehalte gegen Variante C hegt, dem sei gesagt: Kinder lernen nicht aus dem, was wir sagen oder fordern. Kinder kopieren unser Verhalten. Sie machen das, was wir tun. Das passiert nicht immer sofort. Aber wie wir leben, welche Entscheidungen wir treffen, das prägt unsere Kinder.

Eine für uns wahre Entscheidung zu treffen, wie in Variante C heisst, eine Entscheidung für unsere Mitte zu treffen und Verbindung wichtiger zu machen als unsere Bedürfnisse. Während das einfach klingt, ist es in Wirklichkeit eine dauernde Gratwanderung. Mit der Unterstützung des Himmels gelingt sie uns.

Alle Beziehungen unterliegen denselben Dynamiken: ob Familie, Partnerschaft, oder im Beruf.

Entscheide dich neu von Herzen und aus deiner Mitte heraus zu geben, ohne einen Anspruch, auf dass etwas zurückkommen sollte. Gib aus Freude oder Dankbarkeit und spüre die Energie in dir. Öffne dich für was das Leben dir heute geben möchte.

Ich wünsche dir einen guten und relaxten Sommer.
Susanne

14. April 2022 - Wie ich in meiner Beziehung die Kurve kriegte

Erst geht die Leidenschaft, dann geht der Sex, dann geht die Liebe und dann klopft der Scheidungsrichter an die Tür!

Beziehungen sind eben ein Abenteuer. Es ist manchmal wie eine Achterbahn. Es geht auf und es geht ab. Manchmal hat man das Gefühl das «Ab» dauert länger als das «Auf» und so ging es auch mir.

In der frühen Phase meiner Ehe hatten wir öfters schlimmen Streit. Ich bin ein temperamentvoller Typ und werde bald einmal laut, wenn ich mich ärgere. Ich lief schreiend, wild gestikulierend und schimpfend in der Wohnung herum und nahm so viel Platz ein wie ich konnte. Ich wollte, dass mein Mann sich änderte. Mein Mann hielt natürlich auf seine Weise dagegen oder floh, wenn er konnte. Ich dachte an einem gewissen Punkt, dass unsere Beziehung am Ende ist. Ich war verzweifelt.

Letzte Hoffnung

Meine letzte Hoffnung war ein Seminar mit Chuck Spezzano. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen, meldete mich im Seminar und erzählte von meinen Beziehungsproblemen. Chuck eröffnete mir eine ganz andere Sichtweise als ich sie bis dahin hatte. Ich erschrak als ich realisierte, dass ich mich so schrecklich tyrannisch wie mein Vater verhielt. Aber durch diese Arbeit, des Erkennens und Vergebens habe ich nicht nur erfahren, wie ich einen Streit beenden kann, sondern auch warum ich so häufig sauer werde. Ich fühlte mich klein, unwichtig und mittelmässig unter meiner glänzend polierten Alltagsfassade. Ich kämpfte um Anerkennung, Aufmerksamkeit und Liebe, die ich natürlich von meinem Mann erwartete. Für was hat man sonst einen Mann!?

 

Was kann man da noch tun?

Ich lernte meine Bedürfnisse und Erwartungen zu erkennen und los zu lassen, in dem ich das bedürftige Gefühl und dessen Energie meinem Mann schenkte. Das tönt vielleicht einfach in der Theorie, doch es kostete mich vor allem am Anfang grosse Überwindung. Die Lösung war immer genau das Gegenteil von dem was ich eigentlich tun wollte, nämlich recht haben, gewinnen und ihn soweit bringen, dass er meine Bedürfnisse erfüllt. Was ja aber nie geklappt hat. Ich war mit meinem Verhalten nervlich an meine Grenzen gekommen und erschöpft. Also versuchte diesen neuen Weg, den mir Chuck aufgezeigt hatte. Zahlreiche Gelegenheiten dies zu üben hatte ich.

 

Hurra!

Es wurde tatsächlich immer besser und die Streite wurden kürzer und immer seltener. Eine natürliche Verbundenheit und eine süsse Intimität entstanden in unserer Ehe. In den ersten Ehejahren hätte ich nie gedacht, dass ich in meiner Beziehung je so glücklich sein würde. Heute bin ich 32 Jahre verheiratet und unsere Liebe ist jeden Tag präsent.

Mein Wunsch ist, dass auch du eine erfüllte und liebevolle Partnerschaft haben kannst. So dass du in deiner Partnerschaft wie ich erfüllenden Sex über viele Jahre geniessen kannst. Und dass du mit deinem Partner ein liebevolles, sich ergänzendes, und effektives Team werden kannst, das das Leben gemeinsam meistern und geniessen kann.

Wenn das auch dein Wunsch ist helfe ich dir gerne dabei in Einzelsitzungen und in meinen Seminaren.

Habe einen genussvollen Monat mit deinen Lieben.

Mit liebem Gruss

Susanne Ernst

6. März 2022 - Frühlingsgefühle, Ruf nach Veränderung

Liebe Freunde der POV!

Der Frühling ruft schon ganz laut nach uns! Alles will Veränderung! Wir auch! Einige Länder haben sich schon weit geöffnet, das ist ein gutes Zeichen! Auch Südtirol schaut über den Tellerrand, deswegen sind wir voller Zuversicht, dass unser Wellness-Seminar Ende diesen Monats wie geplant mit nur minimalsten Einschränkungen stattfinden wird!

Spätestens mit Ende März will auch Italien lockern, sodass unserem Frühlingserwachen nichts mehr im Wege steht. Für alle, die sich jetzt noch nicht ganz sicher sind, halten wir ein Plätzchen frei. Wir bleiben im Vertrauen und freuen uns auf Euch.

Susanne mit dem Organisationsteam Doris und Yvonne

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24. Februar 2022 - Ein Geschenk der Liebe

Mit 15 Jahren eröffnete unserer älterer Sohn Jasper, dass er unbedingt einen Hund wollte. Mein Mann und ich waren etwas geschockt über die Vorstellung einer so grossen Veränderung in unserem Leben. Es war ja nicht so, dass wir zu wenig zu tun hatten. Die Vorstellung, jeden Tag mehrmals mit einem Hund Gassi zu gehen, schreckte uns ab. Jasper gab nicht auf. Über Wochen und Monate präsentierte er uns täglich, wie toll doch ein Hund als Haustier sei. Ich spürte Widerstand, unsere Ferien immer auf einen Hund abzustimmen, bei jedem Wetter mit dem Hund rausgehen zu müssen und ein neues Familienmitglied zu bekommen, das wie ein zusätzliches Kind Aufmerksamkeit wollte und Schmutz machte. Meine Haltung war eindeutig ein «Nein».

Aber es kam anders. Mein Mann hat sich immer mehr mit dem Gedanken angefreundet, einen Hund zu haben und hat auch die Fitnessvorteile des täglichen Spazierens hervorgehoben. Jasper las ein Buch nach dem anderen und es wurde ihm klar, er wollte einen Labrador. Täglich bekamen wir Unterricht, wie ein Labrador handzuhaben ist und was man beachten muss. Dann kam der Tag, an dem ich mit Vorbehalten einwilligte und wir in die französisch-sprachige Schweiz fuhren. Bei einer Züchterin lernten wir eine Labradorhündin mit acht kleinen Welpen kennen. Das war der Moment, in dem auch mein Herz für die kleinen Knäuel schmolz. Die Kleinen waren etwa so gross wie eine Katze und sooo süss.

So ein schwarzes Hundebündel hatte es Jasper im Besonderen angetan. Der Kleine kuschelte sich in seine Arme und schlief ein. Natürlich hatte Jasper auch schon einen Namen recherchiert und ausgewählt. Und siehe da, ausgerechnet der Hund, den er ausgewählt hat, hatte vorher von der Züchterin genau diesen Namen bekommen: «Aiko».

Aiko wuchs uns allen ans Herz und er eroberte sofort als neues Familienmitglied einen Platz in unserer Gemeinschaft. Über 15 Jahre lebte der Rüde mit uns. Die täglichen Spaziergänge lernte auch ich zu schätzen, obwohl sie im letzten Jahr immer langsamer und kürzer wurden. Ein Hundejahr sind ca. sieben Menschenjahre. Also wurde Aiko 105 Jahre alt. Das ist mehr als ein stattliches Alter für einen Labrador. Er trug sein Alter, ohne sich zu beklagen. Er war so eine sanfte und liebenswerte Seele. Aber mit der Zeit war es soweit, dass er so schwach wurde, dass er nichts mehr halten konnte. Alles war für ihn extrem beschwerlich. Er wurde von der Tierärztin eingeschläfert und obwohl das ein gutes und friedliches Ende für ihn war, war es ein grosses Drama für die ganze Familie. Über Tage kamen uns die Tränen. Überall im Haus waren noch seine Spuren zu sehen und wir vermissten ihn enorm.

Am zweiten Tag erkannte ich nicht nur, was für ein Geschenk zu Lebzeiten er war, sondern dass sein Tod uns allen das Herz aufgerissen hatte. Ich war 100% zurück in meinem Herzen. Es tat zwar auf eine gewisse Weise weh, dennoch war die Liebe das stärkste Gefühl. Ich fühle mich seither lebendiger und viel mehr in meinem Körper. Auch wenn wir traurig sind und jemanden Geliebten verloren haben, können wir dieses Geschenk der Liebe empfangen. Wenn du dich öffnest, um deine Verluste in deinem Leben zu spüren, und du nicht nur darin siehst, was du verloren hast, sondern dich verbindest mit dem geliebten Wesen oder Menschen, kannst du grosse Liebe empfangen. Liebe hört nicht bei Trennung oder Tod auf. Das durfte ich mit Aiko erneut erfahren. Ich bin ihm so dankbar. Weil diese Geschichte und das Geschenk der Liebe mich so bewegt hat, wollte ich das mit euch teilen.

Im Herzen verbunden grüsse ich Euch
Susanne

1. Januar 2022 - Machst du noch Neujahrsvorsätze oder bist du schon visionär?

Die Kraft unserer Gedanken ist enorm. Wenn wir uns vollkommen auf etwas ausrichten, dann können wir Wunderbares in unserem Leben erreichen.
Warum scheitern dann so viele Vorsätze fürs Neue Jahr?
Möchtest du beispielsweise

– ein paar Kilos loswerden oder dich einfacher gesünder ernähren?
– mehr Zeit in der Natur und weniger auf Social Media verbringen?
– mehr Sein und weniger Tun in deinem Leben haben?
– deine Partnerschaft mehr geniessen?

Diese Vorsätze können absolut Sinn machen und du hast gewiss alles Gute in deinem Leben verdient. Leider wählen wir nicht immer effektive Wege, um zu erreichen, was wir wollen. Wir versuchen, die Zukunft und uns zu kontrollieren.
Wenn du beispielsweise mit deinem Gewicht unzufrieden bist, verurteilst du deinen Körper wie er jetzt ist. Du verurteilst dich selbst für deine Masslosigkeit. Dann machst du Diätpläne und kontrollierst dich mit Willenskraft, bis irgendwann die Disziplin nachlässt und dann verurteilst du dich noch mehr.
Wenn du mehr Zeit mit deinem/r Partner*in verbringen willst und sie einforderst, hast du Erwartungen und setzt dich und deine/n Partner*in damit unter Druck. Die Botschaft, die du aussendest, ist: So, wie es jetzt ist, ist es nicht gut genug – keine gute Ausgangsbasis für mehr Geniessen.

Visionär zu sein bedeutet, die positive Zukunft zu empfangen, weil du dich so sehr öffnest für das, was Bedeutung hat und dafür voll gehst.
Wertschätze deinen Körper, er ist rund um die Uhr für dich da. Mach das Gefühl auf, das du mit einer schlankeren Version von dir verbindest. Lass dieses Gefühl dich durchströmen und trete so in die Welt hinaus.
Welches Gefühl hättest du, wenn du deine Partnerschaft mehr geniessen würdest? Mit dieser Energie gehe auf deine/n Partner*in zu und liebe einfach.
Die positiven Dinge kommen zu uns, weil wir uns selbst – energetisch/gefühlsmässig – das geben, was wir von aussen möchten. Als Visionär empfangen wir das und teilen es mit anderen.

Habt einen guten Jahreswechsel und mögen sich alle eure Visionen im Neuen Jahr erfüllen!

Liebe Grüsse vom ganzen Susanne Ernst Training & Coaching Team

“Erst wenn wir die Dinge in der Welt erkennen wie sie sind, müssen wir nicht sie, sondern uns ändern.”

– Erhard Planck –

COACHING

Persönlich

COACHING

PERSÖNLICH | INDIVIDUELL

Einzel – oder Paarsitzungen nach den Methoden der Psychology of Vision® bieten die Gelegenheit, gezielt auf individuelle Probleme oder Herausforderungen einzugehen.

Sie ermöglichen ein Verstehen der bestimmenden Lebensmuster und unterstützen mit praktischen, transformativen Werkzeugen das glückliche und erfolgreiche Leben in Familie und Beruf.

SUE_2022

“Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.``

– Aristoteles –

Über mich

Wer ich bin
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Schweiz, Solothurn

Susanne Ernst
Seit mehr als 30 Jahren arbeite ich mit der Psychology of Vision®, um Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Als Trainerin Level III leite ich Seminare in der deutschsprachigen Region und gebe Einzelsitzungen.

Ich halte das Diplom II in Seitai (Energiearbeit) und leite als Aikidolehrerin 4. Dan eine eigene Schule & Dojo in Solothurn.

Mit meinem Mann lebe ich glücklich in Solothurn. Unsere beiden bereits erwachsenen Söhne studieren Medizin und Forstwirtschaft. Die ganze Familie hat ein starkes, glückliches Familienband.

Chuck Spezzano über Susanne Ernst

„Susanne ist eine weise Lehrerin, welche die Komplexität einfach zu verstehen macht. Sie ist eine Heilerin mit Wärme, Humor, Geborgenheit und Spontaneität. Eine Mystikerin, welche die engelhaften Ebenen öffnet, gleichzeitig aber praktisch bleibt, wenn sie hilft gesegnete Veränderungen hervor zu rufen. Sie ist eine „Mutter der Erde“ mit einem grossen spirituellen Erbe. Sie ist die Art von Lehrerin, die ich wählen würde um von ihr zu lernen.“

Susanne auf SOCIAL MEDIA

     

“Jedes Mal, wenn du mit geöffnetem Herzen an jemanden denkst, selbst wenn es nur für kurze Augenblicke ist, wird derjenige aufblühen und aufleben.”

– Lency Spezzano –

REFERENZEN

Teilnehmerstimmen

“Liebe hält die Zeit an und lässt die Ewigkeit beginnen.``

– Chuck Spezzano –